Die Welt hat viele Ecken, Kanten, Farben, Kontraste und Perspektiven. Da die Welt mehrere Wahrheiten beherbergt, sind Differenzierungen, Kontraste und MultiPerspektiven in der Wahrheitsfindung desto unentbehrlicher. Wir sind bestrebt den politischen, gesellschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Diskurs zu bereichern und zu komplementieren. 

Geisteswissenschaft

Eine Moschee in Berlin, die zum Stadtbild passt.

Konstruktive Reformen sind im Sinne des Islams

„Der Islam muss reformiert werden“. „Der Islam ist reformunwillig.“ „Der Islam muss abgeschafft werden.“ […] Das sind Statements, mit denen wir sowohl in sozialen Netzwerken als auch in der etablierten Medienwelt konfrontiert werden. Der Islam erscheint kontroverser denn je und dies in all seinen Facetten. Er ist als Diskussion in einem reinen religiösen Zusammenhang kaum mehr vorstellbar. Um so [mehr]

Traueranzeige für einen im Irak-Iran-Krieg gefallenen Christen.

Die sogenannte Kopftsteuer diskriminiert keine Christen

Es vergeht keinen Monat, in dem nicht in einem etablierten Medium verkündet wird, dass überall da, wo der Islam politisch herrsche, Christen durch die sogenannte Kopfsteuer diskriminiert würden. Keine Frage: In einem Islamischen Staat nach dem Vorbild des Propheten Muhammad ibn Abdullah würden Christen nicht die gleichen Rechte wie die Angehörigen des Islams haben, da in solch einem Staat die Sta[mehr]

Eine Ordensfrau unterrichtet in der Schule.

Religiöse Neutralitätspflicht begünstigt den nicht-neutralen Atheismus

Der säkulare beziehungsweise laizistische Staat gilt heutzutage nicht nur als das politische Ideal im Westen, sondern wird von ihm global als der Weisheit letzter Schluss beziehungsweise das Ende der Geschichte gefeiert. Wir möchten hier nicht die Frage diskutieren, ob ein Staat oder eine Verfassung überhaupt weltanschaulich neutral sein könnten, was unseres Erachtens unmöglich ist, da auch der la[mehr]

Saladin - Verkörpert von dem syrischen Schauspieler Ghassan Massoud im dialog-packenden Hollywoodstreifen "Königreich der Himmel".

Die Kriegsethik des muslimischen Saladin – ein Vorreiter der Genfer Konventionen?

Der Fernsehsender „kabel eins Doku“ brachte in seiner Reihe „Die großen Geheimnisse der Geschichte“ eine Dokumentation über den legendären Sultan Saladin, in dem dessen ritterliche Kriegsführung in der Zeit der Kreuzzüge gewürdigt und er nicht nur als ein Herrscher auf einer Stufe mit den Großen der Weltgeschichte wie Alexander der Große oder Caesar genannt wird, sondern mit seiner Kriegsethik sog[mehr]

Irakkrieg 2003

Ist der Islam besonders gewalttätig oder ist jede Weltanschauung besonders missbrauchbar?

Gegenwärtig wird von allen Religionen wohl nur der Islam als eine Religion der Gewalt wahrgenommen, die ursächlich verantwortlich für den Terrorismus in Europa und die  Gewaltexzesse im Nahen und Mittleren Osten ist. Die blutige Geschichte des Abendlandes Dabei wird inzwischen aber meist ausgeblendet, dass die Geschichte gerade im Abendland weitaus gewalttätiger und blutiger verlief, als i[mehr]

Timuridische Darstellung Mohammeds; aus dem Miradschname, 1436, Herat.

Der Prophet Mohammed - ein Vorläufer Hitlers?

Die mitunter heftigsten Vorwürfe gegenüber dem Propheten des Islams, Muhammad ibn Abdullah, und damit einhergehend gegenüber dem Islam überhaupt, werden im Zusammenhang mit dem Feldzug gegen den jüdischen Stamm der Banu Quraiza erhoben. Diese Vorkommnisse werden auch dazu benutzt, um eine Linie zwischen Muhammad und den islamistischen Gewaltexzessen der heutigen Tage zu ziehen und den Propheten so[mehr]

Der Entdecker Ibn Battuta auf einem Pferd und hinter ihm eine Karte über seine hinterlegten Reisen.

Warum der berberische Gelehrte Ibn Battuta der größte Entdecker aller Zeiten ist

"Der berühmteste Reisende der Geschichte" ist ein Titel, der üblicherweise Marco Polo, dem großen venezianischen Wanderer, der im 13. Jahrhundert China besuchte, zugesprochen wird. Die von ihm zurückgelegte Strecke wird jedoch weit von der des muslimischen Gelehrten Ibn Battuta übertroffen. Letzterer mag außerhalb der Islamischen Welt wenig bekannt sein, verbrachte er doch die Hälf[mehr]

Parlamente der Welt.

Dogmatische Erstarrung oder Pluralismus der Demokratie?

Athen gilt als Modell für die Kulturleistung der Demokratie, obgleich die beiden größten Denker jener Zeit, Platon (gest. 347 v. Chr) und Aristoteles (322 v. Chr), davon nicht gerade überzeugt waren. Platon hatte Bedenken aufgrund der Naivität der Massen, Aristoteles sah in der Demokratie eine defiziente Regierungsform. Und selbst die Gründerväter der Vereinigten Staaten betrieben die Demokratie[mehr]

Mohammed führt seine Truppe mit Flagge und Schrift an.

Wie blutig waren die Feldzüge des islamischen Propheten?

„Islamkritiker“, wie der Orientalist Hans-Peter Raddatz, beschuldigen den Propheten des Islams, Mohammed ibn Abdullah, immer wieder, dass er durch seine Feldzüge viele Menschenleben auf dem Gewissen habe, bei Hamed Abdel-Samad wird er in seinem Buch „Mohamed – Eine Abrechnung“ gar zu einem „Massenmörder“. Was ist davon zu halten? Das Ende blutiger StammesfehdenBei der von den „Islamkritikern“[mehr]

Moschee vom Hofarchitekten Nicolas de Pigage.

Warum der Islam längst zu Deutschland gehört - ob es uns nun passt oder nicht

Von AfD-Wahlplakaten schreit es uns momentan – kurz vor der Bundestagswahl 2017 - entgegen: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“ Damit weiß sich die Partei im Einklang mit der übergroßen Mehrheit der Deutschen – und hofft dies in Wählerstimmen umsetzen zu können. Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel waren ja mit ihrer Aussage, dass der Islam zu Deutsc[mehr]

Islam und Grundgesetz.

Die Konformität des Islams mit Freiheit und Vernunft

Der Islam ist ein zentrales Thema des Bundestagswahlkampfs geworden. In dem wichtigen Fernsehduell zwischen der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem ärgsten Herausforderer Martin Schulz (SPD) dominierte das „Thema Islam“ im weitesten Sinne mehr als die Hälfte der Sendezeit. Dies ist ein Novum in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Noch nie bestimmte der Diskurs über eine rel[mehr]

Völker der Erde.

„Jeder Mensch ist heilig“

Ist der Islam eine menschenverachtende Religion? Welche Stellung hat die menschliche Freiheit im Islam? Führt der Islam zu einem Schwarz-Weiß-Denken? All diese und andere Fragen beschäftigen die Geister in der Republik, nachdem der Islam immer mehr in den medialen und politischen Fokus geraten ist und kein Monat vergeht, in dem nicht eine politische Talkshow sich wieder voll und ganz dem „Thema Is[mehr]