19.12.2017 Thomas Encke

Warum ich kein Terrorist wurde


Thomas Encke.

Thomas Encke* arbeitet in der Prävention gegen die religiöse Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen und schildert im Folgenden exklusiv für MultiPerspektivisch, wie er zuvor selbst "beinahe dabei war, darein zu rutschen".

Mehr als 900 Menschen, die in Deutschland geboren oder aufgewachsen sind, haben sich seit 2012 aufgemacht, um sich in Syrien terroristischen Gruppen - wie dem sogenannten „Islamischen Staat" (IS) und den Organisationen der al-Qaida - anzuschließen. Demnach hat unser Land nicht Terror importiert, sondern ihn in Wahrheit exportiert. Menschen sind zu Terroristen geworden, die unter uns gelebt haben, die wir aus dem Dorf, der Stadt und - in manchen Fällen - aus der Moschee kannten. Es handelte sich um Menschen, die abgeschlossen hatten mit unserem Land, denen die starke Bindung zu unserer Gesellschaft und auch zu ihren Familien und Freunden fehlte, sodass sie sich entschlossen, alles zu verlassen, um in einem ihnen fremden Land ein neues Leben zu beginnen, das ihnen als das Paradies auf Erden verkauft wurde. Wir müssen uns fragen: Wie kann es dazu kommen, dass Menschen sich dazu entschließen? Was ist schiefgelaufen, tragen wir nicht vielleicht selbst Schuld daran? 

Nein, es geht hier nicht um Verharmlosung - niemand will die Täter zu Opfern machen. Sie sind Feinde unserer Gesellschaft, Feinde unserer Lebensart; viele von ihnen sind Mörder geworden oder planen, es noch zu werden. Doch müssen wir uns kritisch die Frage stellen: Was bringt einen jungen Menschen dazu, diese Entscheidung zu treffen; jegliche Bindung zu verlieren, einen solchen Hass auf unsere Gesellschaft zu entwickeln, dass er oder sie bereit ist, Menschen zu töten? Wenn wir den Terror wirksam bekämpfen wollen, müssen wir verstehen, wo und wie er Wurzeln schlagen kann.

Aus der Terrorismusforschung wissen wir, dass viele Faktoren entscheidend sind, um radikalisiert zu werden und letztlich bereit zu werden, Gräueltaten auszuüben. Das sind Faktoren wie eine Affinität zur Gewalt, eine fehlende soziale Bindung, persönliches Scheitern, aufkeimender Hass wegen persönlicher oder politischer Ungerechtigkeit und persönliche Schicksalsschläge und -ereignisse. 

Der eine oder andere mag sich nun fragen, was das miteinander zu tun hat, wenn ich an dieser Stelle die beliebte Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht" ins Spiel bringe, in der die junge Schülerin Hannah Baker Selbstmord begeht, aber vorher auf Kassetten erzählt, warum sie sich umbringen wird und wen sie für ihren Tod verantwortlich macht.

In der Serie geht es um Verletzungen - Verletzungen, die Menschen erlitten haben. Es geht um Mobbing, Gewalt, Demütigungen, Depressionen, das Gefühl der Sinnlosigkeit, um immer wiederkehrende Folter - um körperliche und seelische. Dies verursacht einen Schmerz, der sich irgendwann entlädt. Er entlädt sich bei Menschen unterschiedlich. Was sie eint, ist der Wunsch, dass er aufhört.

Urmotive von Terroristen/Amokläufer

Hannah Bakers Rachefeldzug ist es, ihre Peiniger seelisch spüren zu lassen, was sie ihr angetan haben. In diesem Zusammenhang denke man an David S., den sogenannten "Amokläufer" von München, der neun Menschen erschossen hat, einen Deutsch-Iraner, der in der Schule das Opfer von Mobbing war, der einen immensen Hass auf Menschen mit Migrationshintergrund – trotz seines eigenen - entwickelte, weil er in der Schule tagtäglich von türkischen Mitschülern gedemütigt und sowohl seelisch als auch körperlich gefoltert wurde. Und was unterscheidet nun David S. von einem jungen Mann aus unserer Gesellschaft, der solch einen Hass entwickelt, weil ihm in dieser Gesellschaft offenbar Unrecht zugestoßen ist, und dadurch bereit wird, sich der Terrororganisation IS anzuschließen und zu morden und sich zu rächen? Oder was unterscheidet diesen Terroristen von Tim Kretschmer, der auch Opfer von Mobbing war und 2009 in einer Realschule in Winnenden 15 Menschen erschoss? Oder was grenzt jenen von Robert Steinhäuser ab, der 2002 aufgrund der Sinn- und Orientierungslosigkeit, die durch den Schulverweis bei ihm verursacht wurde, einen sogenannten "Amoklauf" in seiner ehemaligen Schule in Erfurt durchführte und dabei 17 Menschen erschoss?

Und noch einmal: Nichts von all dem, was diesen jungen Menschen widerfahren ist, rechtfertigt einen Mord an anderen Menschen. Und ja, viele kennen Mobbing aus ihrem Umfeld, und in jeder Klasse gibt es da einen, der ausgeschlossen ist und gemobbt wird – statistisch gesehen ist es sogar jeder sechste Schüler. Demnach müsste es ja tausende Terroristen/Amokläufer geben. Das mag auch potentiell so sein, aber es kommt eben nicht nur auf diesen Faktor an. 

Unrechtserfahrung nicht alleiniger Faktor

Tim Kretschmer und Robert Steinhäuser hatten das „Glück", dass sie in einem Haushalt lebten, in dem es Schusswaffen gab. Davis S. besorgte sich seine über das „Darknet“. Die meisten von uns haben diese "Privilegien" nicht. Ebenso entwickeln nicht viele zwingend einen solchen Hass bzw. haben nicht bereits naturell eine solche Gewaltaffinität, dass sie dazu bereit sind, andere Menschen - besonders nicht solche, die mit ihrem persönlichen Leiden nichts zu tun haben - zu verletzten oder gar zu töten.

Oft ist es ein Zufall, der darüber entscheidet, ob man ein Nazi oder ein Islamist wird

Es gibt viele Biographien unter den über 900 nach Syrien ausgereisten Menschen aus Deutschland, die sich schon vorher in einem anderen tendenziell gewaltbereiten extremistischen Umfeld bewegten, wie der Konvertit Robert Baum, der 2014 bei einem Selbstmordattentat dutzende Menschen tötete oder wie der Konvertit Eric Breininger, der sich innerhalb weniger Monate radikalisierte, wobei über ihn bekannt ist, dass er prinzipiell genauso gut ein Neonazi hätte werden können. Auf der anderen Seite hatte David S. eine andere Unrechtserfahrung gemacht, die ihn - statt in den Dschihadismus - in den Rechtsextremismus getrieben hat. Wären die Umstände leicht verändert gewesen - wer weiß, vielleicht hätte auch er ebenfalls zu den über 900 nach Syrien zum IS ausgereisten Menschen aus Deutschland gehört.

Dass ein Mensch am Ende ein Terrorist werden kann, kommt nicht von ungefähr. Ich möchte daher an dieser Stelle ganz persönlich von mir erzählen. Es wird aufzeigen, wie schnell so ein Prozess gehen kann - auch dass es manchmal nur eine Laune des Schicksals und der ganz persönlichen Kontakte und Charaktereigenschaften ist, die solch eine Entwicklung verhindern. 

Meine Geschichte

Wie David S. war ich ein Opfer von Mobbing, körperlicher wie seelischer Folter – nein, meine Peiniger waren keine Deutschen mit Migrationshintergrund, sondern Deutsche deutscher Herkunft, „Bio-Deutsche“ halt, wie man heute sagt. Der tägliche Gang zur Schule, vor allem aber die Pausen - selbst die Fünfminutenpausen - wurden zur Höllenqual. Unterstützung erfuhr ich weder durch meine Mitschüler noch durch die Lehrer. Sogar meine Mutter konnte meine schrecklichen Schilderungen nicht glauben, bis sie mich eines Tages von der Schule abholte und die Situation mit eigenen Augen sah. Passend zu dem, was mir widerfuhr, gingen meine Noten in den Keller - auch ein bestimmter Lehrer hatte daran seinen Anteil.

Ausweglosigkeit war das Gefühl dieser Zeit, täglicher Spießrutenlauf und immerwährende Angst vor einem Treffen mit meinen Peinigern. Denn egal ob ich nichts tat oder mich verbal oder körperlich wehrte - in beiden Situationen konnte ich gegen die Gruppe nur Verlierer sein. Man denkt sich einfach: Gib ihnen keinen Anlass, noch mehr zu tun, erdulde ihr Standardprogramm. Ob ich in dieser Zeit Suizidgedanken hatte? Die Antwort ist: Ja.

Schließlich bin ich jedoch sitzengeblieben und es fühlte sich für mich nicht wie eine Schmach an, sondern vielmehr wie eine zeitweilige Befreiung. Wie tief der erlittene Schmerz war, kann man daran ermessen, dass ich zu Beginn des neuen Schuljahres der neuen Klasse einen Aufsatz schreiben musste, der meinen schönsten Tag in den letzten Wochen markierte. Ich schrieb geradezu stolz darüber, in die neue Klasse gekommen zu sein, obwohl ich einer der Sitzengebliebenen war.

Allerdings blieb der Pausenhof meinen ehemaligen Klassenkameraden, um ihre Taten fortzusetzen, was sie hin und wieder taten. Dann, im April 2002, folgte die Tat von Robert Steinhäuser. Er erschoss 17 Menschen an seiner Schule. Ob Steinhäusers Tat bei mir im Kopf das Szenario auslöste, eine solche Tat zu begehen, um mich gegen meine Peiniger zu wehren? Die Antwort ist: Ja - auch wenn es nur ein Gedanke blieb, die nicht zu einer Planung oder gar einer Tat führte, zumal meine Peiniger mit der Zeit das Interesse an mir verloren haben. 

"Ich wollte nicht mehr leben"

Die Hölle auf Erden war vorbei – dachte ich – bis mein Vater Lungenkrebs bekam und nach weniger als einem Jahr seinen letzten Atemzug tat – zeitgleich stürzten meine Schulnoten in den Keller. Erneutes Sitzenbleiben und Schulwechsel waren die Folge. Schulisch ging es nach dem Wechsel jedoch wieder bergauf, seelisch nicht. In dieser Zeit hatte ich zwei Jahre lang nicht mehr gelacht, war instabil, kämpfte mit der Trauer, war sozial völlig isoliert, fühlte vollkommene Sinnleere und sagte meiner Mutter nach einem Streit offen, dass ich nicht mehr leben wolle, keinen Sinn mehr darin sah und den Schmerz nicht mehr ertragen könne. Es fehlte mir wohl der Mut zu diesem letzten Schritt. Und weiterhin war da der immer wieder aufkommende Gedanke, was denn mit den Menschen sei, denen ich etwas bedeute. Vielleicht war dieser Streit das Beste, was passieren konnte. Vermutlich kann nichts so sehr von solchen Gedanken abbringen, wie die Tränen der eigenen Mutter, der Schmerz in ihrer Stimme, wenn ihr Sohn ihr gerade sagt, dass er nicht mehr leben möchte. 

Manchmal ist es schon fast ein Klischee, doch aus der Forschung zum Thema Konversion zum Islam wissen wir, dass es bei einem sehr hohen Anteil von Konvertiten ein Schlüsselerlebnis - einen Bruch - in ihrer Biographie gibt, der sie dazu bringt, über ihren Glauben und den Sinn des Lebens neu nachzudenken. Ich bin da keine Ausnahme; der Tod meines Vaters war der Stein des Anstoßes, der mich vier Jahre später dazu brachte, zum Islam zu konvertieren. Der Glaube gab mir Frieden und innere Ruhe, auch den Wunsch, weiterzumachen. Eigentlich denkt man, hier würde die Geschichte jetzt enden. Doch so ist es nicht. 

Mord an Marwa Al-Sherbini radikalisierte manche Muslime

Selbst heute wird in den meisten Moscheen kein Deutsch gepredigt, sondern die Herkunftssprache der Gläubigen, also zumeist Türkisch oder Arabisch. Für junge Muslime der heutigen Generation ist es genauso wenig ansprechend wie für Konvertiten, die sich mit ihrer neuen Religion beschäftigen wollen. Was machen sie? Sie suchen. Vor allem im Internet. Und dort finden sie Angebote - von solchen, die man gemeinhin als „Salafisten" bezeichnet.

Auch ich habe mir sehr viele dieser Predigten angehört, hatte gleichwohl das Glück, vom Land zu kommen. Die von mir besuchte Moscheegemeinde war schon 13 km entfernt, wo es keine Salafis gab, aber durch die Fahrt mit dem Auto boten sich auch Möglichkeiten, ab und an eine derartige Gemeinde zu besuchen. Das passierte folglich, vor allem nach dem Mord an der schwangeren Ägypterin Marwa Al-Sherbini im Gerichtssaal in Dresden, die vor den Augen ihres dreijährigen Sohnes verblutete. So wie der Mord an Marwa und die Herangehensweise des örtlichen Bundespolizisten und der anfängliche Umgang der Medien und Politik zu diesem Anschlag manche Muslime - insbesondere aber die Salafi-Szene - dazu brachte, sich zu radikalisieren, war es auch bei mir der Fall. Nicht durch pauschalen Hass auf die Gesellschaft, aber dadurch, dass ich mich immer mehr von der Mehrheitsgesellschaft distanzierte. Ich nahm Unrecht wahr, das um mich herum geschah und es erzeugte Wut - viel Wut.

Scheitern der Islamschule in Mönchengladbach radikalisierte die Salafi-Szene

Wenn man mich heute fragt, ob ich ein Szene-Aussteiger bin, sage ich stets: „Nein, aber ich war beinahe dabei, darein zu rutschen", auch weil ich einige Führungsfiguren der Szene näher kennengelernt habe, ob Ibrahim Abu Nagie, Pierre Vogel oder Sven Lau, dessen Gemeinde ich in Mönchengladbach zuweilen besuchte. Ich erlebte ferner den dortigen Konflikt um die Eröffnung seiner Islamschule mit, gegen die es massive Proteste in der Bevölkerung gab, geschürt von einer leider tatsächlich wenig differenzierten, ja gar hetzerischen Berichterstattung seitens einiger Medien. Die Brüder in Mönchengladbach waren zweifellos Fundamentalisten, aber keine Gewalt befürwortenden Radikalen. Ja, den Brüdern passierte Unrecht – und sie radikalisierten sich dadurch, wie sogar der Verfassungsschutz NRW feststellte. Einige von ihnen wechselten in das Lager der Radikalen. Darunter ein Mann namens Konrad S., der später IS-Kommandant wurde.

Konrad S., auf den ich später zurückkommen werde, ist jedoch nicht die Person, die mir nahe stand, sondern ein junger Deutsch-Türke, den ich Mehmet nennen möchte. Mehmet ist Sohn einer säkularen Türkin und eines Niederländers - seinen richtigen Vater lernt er erst mit 15 Jahren kennen. Zuhause hatte er massive familiäre Probleme. Als er etwa 16 Jahre alt war, fing er an, sich für den Islam zu interessieren und besuchte unsere beschauliche Moschee. Bald darauf gab es einen Jugendkreis, in dem er sich stark einbrachte - doch nicht immer zum Positiven. Mir fiel seine verbale Radikalität auf. Ich meldete es dem Moscheevorstand, wir fingen an, uns Sorgen zu machen. Es war 2010, als er mich bat, eine PDF-Datei zu Hause auf meinem Drucker auszudrucken - es war die Biographie des kurz zuvor in Pakistan getöteten deutschen Konvertiten Eric Breininger. Ich war ernsthaft beunruhigt, druckte für mich den Text aus, las ihn und ging mit Mehmet Teile des Textes in der Moschee durch, zeigte ihm die Stellen auf, in denen offenkundig wurde, dass Breininger Anschläge verherrlichte, ja selbst Menschen getötet hat und warnte ihn davor, dass es Propaganda sei. Mehmet schien zunächst einsichtig, doch er radikalisierte sich weiter. Ich brach den Kontakt ab, auch weil ich mein Studium in einem neuen Bundesland bald aufnehmen würde. Was danach kam, habe ich nur aus den Medien oder über das Internet erfahren. Mehmet gerät in militante Kreise, 2013 reiste er nach Syrien zum IS aus. 2015 kehrte er zurück, wurde inhaftiert, ist heute zu einer langen Haftstrafe verurteilt. 

Bildung und eine kritische Geisteshaltung als Mittel gegen Radikalisierung

Es hätte so Vieles passen können, ich erfüllte so viele Kriterien: schwere Lebenskrisen, Demütigungen, Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen, immenser Hass auf jene, die mir dies angetan haben, Sinnleere, Orientierungslosigkeit, massiver Vertrauensverlust in meine Mitmenschen - und zeitweiliger Hass auf die Gesellschaft. Ich war ein Konvertit, der vorher über den Islam nichts wusste, potenziell also leicht zu manipulieren gewesen und hatte Kontakte zu den Leuten, die die Grundideologie dessen gepredigt haben, auf dem al-Qaida und der IS aufbauen. Was mich davon abgehalten hat, auf ihren Weg zu gehen? In der Retroperspektive kann ich sagen, dass es mein kritischer Geist war, ich nicht alles geglaubt habe, was mir erzählt wurde, sondern immer hinterfragt habe - und ich war einfach naturell nicht gewaltbereit.

Schaut man sich die Biographien von den über 900 Rekrutierten aus Deutschland an, die sich in Syrien dem IS und anderen Gruppen angeschlossen haben, fällt auf, dass etwa zwei Drittel von ihnen vorher straffällig und gewalttätig waren und überdurchschnittlich von ihnen ungebildet gewesen sind. Das sind neben der Auffälligkeit an vorangegangenen persönlichen Sinnkrisen und Orientierungslosigkeit die große Gemeinsamkeit der Ausgewanderten.

Was ist aber derweil aus mir in der Gegenwart geworden? Nun, die Mobbing-Zeit ist jetzt rückblickend schon über 15 Jahre her, die Zeit der Loslösung aus der Salafi-Szene sechs Jahre. Beides hat mich geprägt, nicht nur zum Negativen. Denn in meinem Studium der Islamwissenschaften fokussierte ich mich desto prädestinierter auf die Entwicklung des deutschen Salafismus und Jihadismus. So arbeite ich heute beruflich in der Prävention gegen die religiöse Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen. Wie indes unterschiedlich die Wege verlaufen können, auch wenn sie eine Zeit lang parallel zueinander sind, verdeutlicht ein Foto von Konrad S. und mir, auf dem wir auf einer Kundgebung von Pierre Vogel in Dresden im Jahre 2009* sind und in einer Reihe mit anderen Glaubensbrüdern im Gebet stehen. Ja, da stehen zwei Konvertiten – einer von ihnen wurde Kommandant einer deutschsprachigen Einheit bei der Terrororganisation IS - der andere arbeitet beruflich gegen diese Radikalisierung junger Muslime. Auf dem Bild vereint, heute auf der jeweils anderen Seite der Front.

*Name, Orts- und Datumsangabe wegen Identitätsschutz geändert.


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Florian Wage19-12-17

Eine wirklich sehr bewegende und aufschlussreiche Geschichte, herzlichen Dank!

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